Pressereaktionen

Neue Osnabrücker Zeitung vom 10.05.2004

Der Kunstspeicher ist jetzt eine Villa Kunterbunt

Das Experiment „Mettinger Hängung" ist geglückt

Mettingen (pf)

167 Bilder aller Art hängen nun im alten Kunstspeicher. Das Experiment „Mettinger Hängung" ist ein voller Erfolg geworden und belohnt die Organisatoren aus den Reihen von Kulturverein und Förderverein Mettinger Schultenhof. Als Kulturforum ist ihnen ein in hiesigen Breitengrad einmaliges Projekt geglückt. Das Publikum bei der Vernissage war ähnlich bunt gemischt wie die Exponate. Mit Kind und Kegel zog man auf den Schultenhof, um an der Vielfalt Freude zu haben.

„Die Mettinger Hängung ist wie eine Wundertüte, bei der man staunt, was alles herauskommt", sagte die Vorsitzende des Kulturvereins, Maria Luise König, die sich für die Zukunft noch so manche Kooperation mit dem Förderverein wünschte. „Unter dem Dach eines Kulturforums können wir Mettingen als kunst- und kulturhistorisches Dorf gemeinsam über seine Grenzen hinaus bekannt machen."

Auch die Fördervereinsvorsitzende Barbara Brüning und ihr Mitstreiter Bernhard Kötter waren rundum zufrieden und nahmen das Lob des Mettinger Bürgermeisters Helmut Kellinghaus gern entgegen. Kötter betonte die Vielschichtigkeit und Gegensätzlichkeit der ausgestellten Bilder. „Da haben wir die Kopie eines alten Meisters aus dem 16. Jahrhundert, dort ein Bild, das am heutigen Tage erst fertiggestellt worden ist. Die Farbe ist noch feucht." Nicht ohne Reiz ist auch der Kontrast zwischen einer Mettinger Idylle am alten Dorfteich und einem Popart-Werk mit Einblick in ein New Yorker Bad. Der Bürgermeister dankte den emsigen Mitgliedern der Vereine und den Bürgern, die sich nun bis zur Finissage von ihren Lieblingsbildern getrennt haben.

Bis zum 13. Juni ist die Ausstellung jeden Freitag; Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Letzteres bietet sich besonders auch den Schulen an. Der Kunstspeicher wird bis dahin auf Vorschlag von Maria Luise König „Villa Kunterbunt" genannt.