Gäste zeigen moderne Kunst

IVZ vom 17.11.2014 (Dietlind Ellerich)
genmoderne Kunst

Bernhard Kötter (r.), Vorstandsmitglied des Fördervereins Mettinger Schultenhof, begrüßte die Herbstgäste Gabi Keil (v.l.), Almut Zielonka und Hans Gerd Kutschke.

-del- METTINGEN. Gern gesehen sind die Herbstgäste der durch die „Funny Red Line“ freundschaftlich verbundenen Vereine, des Fördervereins Kulturspeicher Dörenthe, des Kunstvereins Ibbenbüren und des Fördervereins Mettinger Schultenhof, schon seit Jahren. Es ist bereits die vierte Auflage der Ausstellungsreihe. In diesem Herbst kommen die Künstler aus Sachsen, elf Maler, Graphiker und Bildhauer, fünf Frauen und sechs Männer zwischen 44 und 77 Jahren, die gleichzeitig im Kulturspeicher, in der Honigfabrik und im Kunstspeicher ausstellen.

Den Beginn der drei minutiös getakteten Eröffnungen machten sie am Samstagnachmittag auf dem Schultenhof, wo bis Sonntag, 14. Dezember die Arbeiten von Gabi Keil, Hans Gerd Kutschke und Almut Zielonka zu sehen sind. Voll war‘s im Kunstspeicher, denn Veranstalter und Künstler sowie deren Familien und Freunde wollten sich gemeinsam auf die Vernissage-Tour machen und die drei Kunststandorte erleben.

Mettingens Bürgermeisterin Christina Rählmann ließ es sich nicht nehmen, Künstler und Kunstfreunde zu begrüßen und dem Förderverein weiter Unterstützung für seine kreative Arbeit zuzusichern.

Für die erkrankte Dresdener Kunsthistorikerin Linda Karohl verlas Bernhard Kötter vom Förderverein Schultenhof deren Ausführungen. „Alltagsbeobachtungen, nächtliche Streifzüge, Schritte entlang der Nebenstraßen – stets ist es eine reale Situation, eine bestimmte Atmosphäre, eine Lichtsituation, ein Raumerlebnis, also die genaue Beobachtung, die zur künstlerischen Arbeit anhält“, sieht Karohl in den Bildern der drei Künstler.

Mit den acht Kollegen, die in Ibbenbüren ausstellen, präsentiert das Trio in Mettingen eine Werkschau moderner Kunst. Die Werke der drei Künstler sind bis Sonntag, 14. Dezember jeweils samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr in Mettingen zu sehen.