Wie in einer Schatzkiste (IVZ vom 16.02.2014 - Dietlind Ellerich)

Mit einer Vernissage ist am Freitagabend das Jahresprogramm des Fördervereins Mettinger Schultenhof eröffnet worden. Aus der Schatzkiste im rheinischen Jüchen haben Ildefons Höyng, Absolvent der Kunsthochschule Düsseldorf und Meisterschüler von Gerhard Richter, und die Veranstalter des Fördervereins 30 Bilder nach Mettingen gebracht.

Bis Sonntag, 23. März ist das „Spiel der Farben“ des Künstlers Ildefons Höyng im Kunstspeicher zu sehen. Ute Schwermann-Temmen vom Förderverein Mettinger Schultenhof eröffnete die erste Kunstausstellung des Jahres.

Wie in einer Schatzkiste habe sie sich im Atelier des Künstlers gefühlt, schwärmte Ute Schwermann-Temmen von ihrem Ausflug in die Heimat des Malers, als sie mit einer Vernissage das Jahresprogramm des Fördervereins Mettinger Schultenhof startete. Aus der Schatzkiste im rheinischen Jüchen haben Ildefons Höyng, Absolvent der Kunsthochschule Düsseldorf und Meisterschüler von Gerhard Richter, und die Veranstalter des Fördervereins 30 Bilder ins westfälische Mettingen gebracht.

Was die Besucher, die sich am Freitagabend durch Regen und Wind auf den Weg in den Kunstspeicher gemacht hatten, dann erwartete, hatte einen Hauch von Frühling, lud dazu ein, in leuchtenden Farben und spannenden Kompositionen zu schwelgen, und sorgte beim Betrachter für gute Laune. Schnell war vom Wetter keine Rede mehr.

„Was so berechnend aussieht, hat keine mathematische Struktur“, erläuterte Ildefons Höyng seine Arbeitsweise. Seine Bilder entstünden aus intuitiven Momenten, manchmal aus Farbklängen, also dem Erkennen von fünf oder sechs Farben gleichzeitig.

Dieses Sehen habe ihm Gerhard Richter beigebracht, lobt der Meisterschüler Höyng den international wohl bekanntesten deutschen zeitgenössischen Maler, der ein sehr guter künstlerischer Lehrer sei.

Der Rheinländer mit dem franko-germanischen Vor- und dem Nachnamen flämischen Ursprungs fühlt sich wohl in Mettingen, war vor über drei Jahren schon einmal im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Düsseldorfer Malerschule zu Gast im Tecklenburger Land. Er freue sich, mit seinen Bildern an eine gute Atmosphäre andocken zu können, beschreibt Ildefons Höyng die schöne Stimmung im Kunstspeicher und die wunderbare Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des Fördervereins. Die Ausstellung mit Ute Schwermann-Temmen und Bernhard Kötter gemeinsam zusammenzustellen, sei ein sehr schöner Prozess gewesen.

„Mit meinen Bildern in der Welt zu sein, genieße ich schon“, gibt der 54-Jährige unumwunden zu. Besucher des Kunstspeichers können in den kommenden Wochen Einblick in die Arbeit und Farbkompositionen des Künstlers nehmen. Bis zum 23. März lädt Ildefons Höyng zu einer spannenden und schönen Entdeckungstour durch sein „Spiel der Farben“ ein.

Der Kunstspeicher ist samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Ausstellung von Ildefons Höyng
vom 14.02. bis 23.03.2014                                         Eröffnung am 14.2. um 20 Uhr im Kunstspeicher auf dem SchultenhofVorank

 

Der Förderverein Mettinger Schultenhof eröffnet sein diesjähriges Kulturprogramm am Freitag, dem 14. Februar 2014, um 20.00 Uhr im Kunstspeicher mit einer Ausstellung des im Rheinland lebenden Malers Ildefons Höyng.

 Höyng, Absolvent der Kunsthochschule Düsseldorf und Meisterschüler des wohl international bekanntesten deutschen Künstlers Gerhard Richter, besticht in seinen Arbeiten durch eine außergewöhnliche Leuchtkraft von Farbe auf Leinwand.

   

Verschiedene Auftragsweisen, von Farbspuren über Farbflecken bis hin zu größeren Farbbahnen, überziehen die Bildfläche und faszinieren die Betrachter durch ihre unmittelbare Intensität. Die fein nuancierte Malweise und eine präzise Beobachtungsgabe  gehen mit einer bildhaften Vorstellung einher und bewirken eine persönliche Erfahrung der Komposition und ihrer möglichen Aussage. Der Beobachter  kann für sich die Vielschichtigkeit der Bilder erschließen, er kann Geschehenes wieder erkennen, Parallelen zu seinen eigenen Erfahrungen und Kenntnissen ziehen.

 

Die Werke Höyngs sprechen in einer ihnen eigenen Tiefe, Stille und auch Lebendigkeit direkt an. Sie stellen eine Form von Mitteilung dar, die aus sich heraus wirken.

Diese unterschiedlichen Komponenten bewirken, dass die Malerei von Ildefons Höyng eine beruhigende und nachhaltige Spannung erzeugt, die einen starken Gegensatz zu unserer Welt  von Hektik und Unruhe darstellt. Eine insgesamt vielfältige, farbintensive und beeindruckende Möglichkeit, sich mit moderner Kunst in meisterhafter Gestaltung auseinander zu setzen.

 

Die Ausstellung auf dem Schultenhof ist vom 15. Februar bis zum 14. März immer samstags und sonntags bei freiem Eintritt von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.