Schmieden locker aus dem Handgelenk - IVZ vom 18.9.2018 - Dietlind Ellerich

Die Besucher des Künstlerdorfes auf dem Mettinger Schultenhof probierten einige Techniken des Kunsthandwerkes aus. Auch viele Kinder ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Foto: Dietlind Ellerich

 

 

 

 

 

-del- METTINGEN. „Locker aus dem Handgelenk heraus, mit Kraft hat das nichts zu tun“, erklärt Kristian Niemann den Frauen und Männern. Und damit die Ansage auch ankommt, führt er selbst vor, was er meint. „Ganz entspannt mit dem Schlegel auf das Spitzeisen, und zwar senkrecht auf die Oberfläche, sonst rutscht ihr weg“, zeigt er, wie sie den Baumberger Sandstein bearbeiten sollen. Was daraus werden soll? Nichts vornehmen, macht der Künstler seinen Schülern deutlich. Der Stein entscheide selbst, was aus ihm wird.

Niemann leitete am Wochenende einen von acht Workshops auf dem Mettinger Schultenhof. Beim fünften Künstlerdorf, das die Initiatorin und Organisatorin Ute Schwermann-Temmen unter dem Dach des Fördervereins Schultenhof auf die Beine gestellt hat, sind alte Hasen wie Niemann, Andreas Gorke oder Silke Wellmeier, aber auch neue Künstler wie Michael Bohne vertreten. Unter den Augen der Kunstschmieds aus Tecklenburg gestalten die Teilnehmer aus Eisenstangen dekorative Rankhilfen. Ohne Amboss, Hammer, Feuer und die alte historische Feldschmiede läuft nichts. Auch dabei ist Vorsicht angesagt, ist das Eisen doch 800 Grad Celsius heiß, wenn es aus dem Feuer gezogen wird.

Einige Meter weiter erleben Kinder unter der Anleitung von Thomas Rolf und Otto Nienhoff, was man mit Material aus Restekisten alles anstellen kann. Unter dem Motto „Wunder aus der Rumpelkammer“ entsteht unter anderem ein Holzklavier, das zwischen Laterne und Stock aufgespannt nicht nur gut klingt, sondern auch sehr gut aussieht.

In der Scheune sind gleich mehrere Workshops: Feline und Janna arbeiten an Ton-Krokodilen. Die sehen super aus, müssen allerdings noch das Brennen im Ofen überstehen. Janna hofft, dass es gut geht. „Im letzten Jahr ist mein Krokodil im Ofen explodiert, weil zu viel Luft drin war“, erklärt die Elfjährige. Das ist der Grund, warum das Tier nun dünner ausfällt. „Dann sind weniger Luftbläschen drin“, weiß Jana von Silke Wellmeier, die selbst an der Drehscheibe sitzt und den Teilnehmern zeigt, wie aus einem formlosen Etwas eine wunderschöne Vase wird.

Andreas Gorke fertigt mit einigen Kindern Farbradierungen an. Justus bringt Birnen auf die Platte und überlegt, ob daraus wohl Einladungskarten werden könnten. Finja möchte einen Fuchs gestalten. Die Zehnjährige ist mit viel Herzblut bei der Sache, lässt sich von Andreas Gorke nicht nur genau erklären, was sie tun muss, damit das Tier so aussieht wie auf der Vorlage, sondern lässt sich auch gerne vom Profi helfen, damit es wirklich richtig gut wird.

Währenddessen sind in der Scheune und draußen auf dem Hofgelände schon die ersten Fotografen unterwegs, die sich im Workshop mit Dieter Blase mit künstlerischen Sichtweisen und dem Finden von interessanten und ausdrucksstarken Motiven beschäftigen. Da lohnt es sich, auf die Galerie zu klettern oder sich in das Innerste der alten Maschinen zu vertiefen.

Zwei Tage lang sind Künstler und Teilnehmer mit viel Spaß aktiv u

 

 

Der neue Flyer für 2018 ist da - auch als pdf-Datei verfügbar Gehe zu: Gorke Blase Bohne Horstmann-Vollprecht

 

Künstlerdorf lädt zu zwei Workshops mit Andreas Gorke ein

Bunte Kunst aus der Druckerpresse

Montag, 30. Jul. 2018 - 15:46 Uhr
von Ibbenbürener Volkszeitung (Redaktion)

Auf zwei Workshops mit dem Künstler Andreas Gorke dürfen sich Kunstinteressierte im September freuen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene haben hier die Möglichkeit, ihre Talente zu entfalten. 

METTINGEN. Andreas Gorke ist Grafiker und Kulturpreisträger des Kreises Steinfurt. Der Brochterbecker ist in diesem Jahr wieder beim Künstlerdorf des Fördervereins Mettinger Schultenhof vertreten. Radierungen und Drucke sind Gorkes bevorzugtes Ausdrucksmittel als freischaffender Künstler, und seine Werke sind in vielen Ausstellungen und auch Sammlungen vertreten.

„Neben seiner Profession als Künstler hat er aber auch eine besondere Begabung darin, Lehrer und Vermittler der Kunst zu sein. Aus diesem Grund sind seine Workshops, die er in seinem Atelier in Saerbeck und auf dem Künstlerdorf auf dem Schultenhof in Mettingen veranstaltet, bei Kindern und Erwachsenen sehr beliebt“, heißt es in der Mitteilung des Fördervereins. 

Andreas Gorke vermittle sein Wissen auf Augenhöhe: „Wenn sich das große Holzrad seiner antiken Druckerpresse dreht und aus der schlichten Radierung ein farbiges Kunstwerk wird, wirkt das fast wie Zauberei. Die Augen der Kinder, die ihr fertiges Kunstwerk dann in Händen halten, spiegeln erfahrungsgemäß Staunen ebenso wie Stolz. Auch Erwachsenen steht er mit Kompetenz und viel Einfühlungsvermögen zur Seite bei der Entwicklung von der Idee zum fertigen Kunstwerk.“ Beim Künstlerdorf ist er deshalb mit zwei Workshops für unterschiedliche Altersgruppen vertreten.

Der Workshop „Zeichnungen – Mischtechniken – Drucke“ richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene. Den Weg von der Bleistiftskizze zum fertigen Bild als farbige oder monochrome Zeichnung, als Druck oder als Mischtechnik zeigt Andreas Gorke Anfängern ebenso wie fortgeschrittenen Teilnehmern am Sonntag, 16. September, von 10 bis 16 Uhr.

Der Workshop „Zeichnen und Drucken“ ist für Kinder ab sechs Jahren und deren Begleiter reserviert. Hier werden Zeichnungen und kleine Farbradierungen angefertigt, die mithilfe der professionellen Presse mit Holz-Sternrad zu farbenfrohen Kunstwerken werden. Dieser Workshop findet am Samstag, 15. September, von 10 bis 15 Uhr statt.

Wie im Vorjahr bietet das Künstlerdorf in der Mittagspause Gelegenheit zur Erfrischung mit Kaffee und kühlen Getränken, zur Verpflegung mit Grillwurst und Brötchen und zum inspirierenden Austausch mit den anderen Teilnehmern der vielfältigen Workshops.

Weitere Informationen zu den Workshops und Anmeldung per E-Mail an kuenstlerdorf@schultenhof-mettingen.de oder auf www.schultenhof-mettingen.de (Rubrik Künstlerdorf).

 

Fotoworkshop mit Dieter Blase auf dem Schultenhof

Künstlerdorf lädt ein

Sonntag, 29. Jul. 2018 - 12:24 Uhr
von Ibbenbürener Volkszeitung (Redaktion)

Das Künstlerdorf des Fördervereins Mettinger Schultenhof e.V. lädt dieses Jahr zum fünften Mal auf den Schultenhof ein. Zu den insgesamt neun Angeboten unterschiedlicher Künstler mit verschiedensten künstlerischen Professionen gehört in diesem Jahr auch der Workshop „Sehen, Gestalten, Fotografieren zum Thema Steinkohlebergbau“ mit dem Profi-Fotografen Dieter Blase, heißt es in einer Pressemitteilung.

 METTINGEN. Dieter Blase studierte Grafik- und Fotodesign an der FH Hannover und lehrt seit 1992 Fotografie an der VHS Steinfurt. Durch seine Beteiligung an vielfältigen künstlerischen Konzeptionen und Ausstellungsprojekten hat er sich auch überregional und international einen Namen gemacht, die Deutsche Gesellschaft für Fotografie hat ihn zum Mitglied berufen.

Er hat auch die Zeche Zollverein in Essen schon fotografisch ins Bild gesetzt. Seine Bilder waren 2017 Teil der Ausstellung „Der Blick der Sachlichkeit. Zeche Zollverein im Spiegel der Fotografie“, welche im Rahmen der Reihe „Fotografie im Portal der Industriekultur“ entwickelt wurde.

 Auf besonderes Interesse stießen Blases Erzählungen und Bildpräsentationen zu seinem viel beachteten Projekt „Das Land der Griechen mit der Seele suchen“ (in Kooperation mit der Bayerischen Staatsgemäldesammlung). Er ist ein hervorragender Lehrer, der das Thema Fotografie praktisch und theoretisch auf interessante Weise bis in die Tiefen vermitteln kann, heißt es weiter.

Ziel seines Künstlerdorf-Workshops ist es, eine thematische Fotoserie zu erstellen, die für Ausstellungen, Wettbewerbe oder ein Fotografie-Buch geeignet ist. Die Grundlagen der Motivsuche und Bildfindung werden an Beispielen aus den Werkgruppen des Dozenten und der klassischen Fotografie vorgestellt.

Bei den beiden geplanten Exkursionen werden diese auf das Thema angewandt und mit praktischer Unterstützung umgesetzt.

Der Workshop ist am Samstag, 15. September, von 10 bis 16 Uhr, und Sonntag, 16. September, von 11 bis 16 Uhr, auf dem Schultenhof und ist für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene geeignet. Pro Person bittet der Förderverein um einen Kostenbeitrag von 50 Euro für beide Tage. Fragen zum Workshop und Anmeldungen sind möglich per Email: kuenstlerdorf@schultenhof-mettingen.de.

Das KÜNSTLERDORF lädt ein: MICHAEL BOHNE / KUNSTSCHMIEDEN - Arbeiten mit dem Feuer 
20 € 

Der Workshop ist für Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene geeignet. 

Die Teilnehmer erleben die Verformbarkeit des Eisens an einer historischen, alten Feldschmiede. Der Schultenhof bietet dafür die perfekte Kulisse! Mit Hilfe von Feuer, Amboss, Hammer und der professionellen Anleitung durch den Kunstschmied Michael Bohne aus Tecklenburg werden kleine Exponate angefertigt (auf vorherige Anfrage sind evtl. auch individuelle Objekte möglich). 

Es wird in vier Kleingruppen mit je 2 Teilnehmern gearbeitet. 
Der Workshop findet am Samstag, 15.9., von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr und am Sonntag, 16.9., von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr statt. Möglich ist eine Buchung für den vormittag oder für den nachmittag. 

Der Teilnehmbeitrag beträgt für den vormittag 30 EUR (3 Std.) und für den nachmittag 20 EUR (2 Std.) 

Mit herzlichem Gruß 
@[100013444475207:Ute Schwermann-Temmen] 
Förderverein Mettinger Schultenhof e.V.

Hildegard Horstmann-Vollprecht

COLLAGE und MONOTYPIE

Für Kinder ab 9 Jahren und ihre Eltern

Inspiriert von mitgebrachten Fotos oder/und Bildern aus Zeitschriften wird in diesem Workshop mit Techniken wie Monotypie, Collage und Drucktechniken gearbeitet. Mit professioneller Anleitung durch die erfahrene Künstlerin Hildegard Horstmann-Vollprecht entstehen so phantasievolle, individuelle Kunstwerke. Mitzubringen sind Fotos, Zeitschriften, Schere, Prittstift, Farben wie z.b Wachsmalstifte, Aquarellfarbe, Papier, Pappen, buntes Restpapier, z.B. Geschenkpapier.

Sonntag, 16.9. von 11 bis 16 Uhr (incl. 1 Std. Mittagspause)

Die Teilnehmergebühr beträgt 10 EUR

Anmeldungen und Fragen dazu sind unter der Email-Adresse kuenstlerdorf@schultenhof-mettingen.de möglich

 

Ran an den Stein im Künstlerdorf - Bericht aus 2017

Förderverein Mettinger Schultenhof

Bericht in der IVZ, Sonntag, 10. September 2017 - 16:18 Uhr


von Dietlind EllerichFotos: Karl Dorenkamp

Der freischaffende Künstler aus Salzbergen Christian Niemann war am Wochenende als Dozent zu Gast in Mettingen. Wie im vergangenen Jahr leitete er einen Workshop im Rahmen des Künstlerdorfes, den der Förderverein Mettinger Schultenhof zum vierten Mal ausrichtete.

METTINGEN. Schon von weit her ist das Klopfen zu hören. „Wir hämmern und meißeln mit Eisen und Schlägeln“, erklärt Christian Niemann, was da auf dem Schultenhof mit dem Baumberger Sandstein geschieht. Der freischaffende Künstler aus Salzbergen ist am Wochenende als Dozent zu Gast in Mettingen. Wie im vergangenen Jahr leitet er einen Workshop im Rahmen des Künstlerdorfes, den der Förderverein Mettinger Schultenhof zum vierten Mal ausrichtet.

Frauen und Männer versuchen sich an dem Stein, der nicht zu weich, nicht zu hart, also geradezu ideal für die Bearbeitung durch die Teilnehmer sei, macht Niemann deutlich. „Nicht schauen, was der Stein hergibt, sondern ihn frei gestalten“, lautet die Devise, die er für die Anfänger und Fortgeschrittenen ausgibt. „Die Schöpfungskräfte liegen beim Menschen, nicht beim Stein“, stimmt er sie ein.

Also, ran an den Stein! Es sei gar nicht so einfach, sich ihm frei von jeglichem Bild im Kopf zu nähern, hat Petra Kujawa beobachtet. Der Stein macht sowieso, was er will. So ist ein Teil weggebrochen. Ein Kollateralschaden, der das weitere Schaffen natürlich beeinflusst. „Hier hat man Arbeit“, ist Kujawa zufrieden mit ihrer Auseinandersetzung. Es ist nicht ihre Erste, schon vor zwei Jahren war die Mettingerin im Künstlerdorf „Just for fun“ und vor allen Dingen offen für das, was dabei herauskommt.

„So soll es sein“, findet der Mann, den die Teilnehmer gerne als den Meister bezeichnen. Und der sagt, dass die Durchsetzung der Willenskräfte der Durchbruch sei, und dass nicht das Ergebnis, sondern der Prozess zähle. „Das Ergebnis ist das Bild eines Teils eines Weges“, bringt Niemann es schon fast philosophisch auf den Punkt. Ebenso wie Ute Schwermann-Temmen, die das Künstlerdorf für den Förderverein erneut organisiert hat, sind die Teilnehmer und die Künstler nicht nur ganz begeistert von dem Schaffen zwischen Scheune und Kunstspeicher oder darin, sondern auch von den zwischenmenschlichen Kontakten während des Workshops und nach getaner Arbeit. „Das ist nicht nur handwerkliches, sondern auch emotionales und soziales Lernen und macht einfach Spaß“, versichert Schwermann-Temmen zwischen Hämmern und Meißeln mit Eisen und Schlägeln.

Nicht nur Sandsteinarbeiten stehen am Wochenende auf dem Programm. Weitere Workshops gibt es zu Keramik und Porzellan mit Silke Wellmeier, Zeichnen mit Brigitte Hoffmeister oder Ausdrucksmalen nach Arno Stern mit Hildegard Horstmann-Vollprecht.

Ans „Experiment Farbe: das große Format“ trauen sich weitere Teilnehmer unter der fachkundigen Anleitung von Ildefons Höyng, Absolvent der Kunsthochschule Düsseldorf und Meisterschüler von Gerhard Richter.

Schwermann-Temmen lässt den Blick durch die Scheune schweifen. Sie genießt das kreative Treiben in Atelier-Atmosphäre, in der auch einige Kreative der offenen Malgruppe aktiv sind, die sich jeden vierten Mittwoch auf dem Schultenhof trifft. „Es gibt viele Kreative in der Region, die nicht nur im stillen Kämmerlein arbeiten, sondern sich mit anderen austauschen möchten“, ist ihr bewusst. Die Organisatorin des Künstlerdorfes freut sich über den großen Zuspruch auf die Angebote und verspricht eine fünfte Auflage für das nächste Jahr.

 

Künstlerdorf 2017 am 9. und 10. September 2017



 

Zu Ildefons Höyng: Experiment Farbe: Das große Format

Die Organisatoren des Künstlerdorfes sind sehr glücklich in diesem Jahr Ildefons Höyng als Workshopleiter gewonnen zu haben. Ildefons Höyng (geb. 1959 in Neuss) lebt und arbeitet als freier Künstler in Jüchen. Er studierte Malerei bei Prof. Gerhard Richter an der Staatl. Kunstakademie Düsseldorf und war dort Meisterschüler. Ein Studium der Philosophie und Kunstgeschichte schloss sich an. Ildefons Höyng ist Träger des Kunstpreises der Stadt Lingen. Seit 1989 besitzt er einen Lehrauftrag für Malerei an der Schule für Kunst und Theater in Neuss.

Informationen zu seinem Werk und seinem Kunstverständnis finden sich unter http://www.ildefons-hoeyng.de.

„Kunst verlangt Konzentration und Nachspüren. Kunst schließt die Lücke zwischen absichtslos und der Welt. Wenn ich male, begegnet mir die Welt wirklicher.“ (Ildefons Höyng).

Auf dem Künstlerdorf bietet Ildefons Höyng den Teilnehmern an sich dem Experiment Farbe zu stellen. Der 2-tägige Workshop „Experiment Farbe : das große Format!“ bietet inspirierende Anleitung und Einsichten zu den Fragestellungen: Wie kann ich verstehend und gefühlvoll mit Farbkontrasten und Farbkonstellationen umgehen? Wie kann ich Farben finden und mischen? Das intensive Seminar soll Alle erreichen die Lust auf Farben haben. Es bietet die Möglichkeit in großen Formaten zu experimentieren, zu malen und sich zu erproben. Der Samstag widmet sich der Orientierung, farbtheoretischen Überlegungen und Übungen. Am Sonntag beginnt das Experiment Farbe – es werden große Formate gemalt. Vorkenntnisse sind ausdrücklich nicht notwendig, eine Teilnahme ist ab 16 Jahren möglich. Die Arbeit mit Ildefons Höyng, der sein komplexes Kunstverständnis auf sympathische und verständliche Weise vermittelt ist laut Veranstalter ein besonderes und bereicherndes Erlebnis. 

Zu Kristian Niemann: Sandsteinarbeiten

Kristian Niemann (geb. 1958 in Ibbenbüren) arbeitet als freiberuflicher Künstler in seinem Atelier (www.atelier54.de) in Saerbeck und in Rheine-Mesum. Er studierte Kunst und Kunsttherapie an der Freien Kunststudienstätte Ottersberg bei Bremen und ist seit dem als freier Künstler tätig und auf vielen Ausstellungen präsent. Aktuell sind seine Werke u.a. in der AUSSTELLUNG / KUNSTBESTAND ABSTRAKT vom 07.07.-27.08. 2017 im Kloster Gravenhorst mit Werken aus der Kunstsammlung des Kreises Steinfurt und in der AUSSTELLUNG / WERKE DES WELBERGENER KREISES vom 09.07.-20.08. 2017 in der stARTion in Hengelo, Startionsplein 1 (am Bahnhof, Eingang gegenüber dem Fahrradparkhaus) mit KünstlerInnen des Welbergener Kreises zu sehen.


Zu Thomas Rolf: 360 Grad - Lieblingsblicke

Am 9. und 10. September ist der Schultenhof Mettingen Spielplatz für gemeinsames künstlerisches Gestalten und Erleben. Sechs Workshops aus verschiedenen Sparten der Kunst stehen für alle Altersgruppen zur Auswahl. Laut Förderverein dürfen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene angesprochen fühlen und sind herzlich willkommen gemeinsam etwas Neues auszuprobieren, oder auch schon vorhandene Talente weiter zu entwickeln oder zu pflegen. Nähere Informationen zu den einzelnen Workshops und den Anmeldeformalitäten finden Sie unter www.schultenhof-mettingen.de unter der Rubrik „Künstlerdorf“.

Thomas Rolf ist mit seinen kreativen Ideen bei jedem Künstlerdorf dabei und macht aus scheinbar unscheinbarem Material mit der Hilfe eines guten Workshop-Teams und professionellem Werkzeug spektakuläre Installationen die den Schultenhof für lange Zeit verschönern. Sicher erinnern sich noch viele an die Mobiles, oder die Himmelspyramide vom letzten Jahr. Dieses Jahr lautet das Thema „360° - Lieblingsblicke“. Hier sind die Teilnehmer eingeladen auf dem Schultenhof-Gelände jeweils ihren ganz persönlichen Lieblingsblick zu finden, mit einem Rahmen zu verschönern und so für andere sichtbar zu machen. Die Bilderrahmen dazu werden aus dem gestellten Material selbst gebaut und gestaltet und bleiben eine Weile auf dem Schultenhof-Gelände stehen. Dazu eingeladen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Workshop mit Thomas Rolf findet statt am Samstag den 9.9.2017 von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag den 10.9.2017 von 11 bis 16 Uhr. Anmeldungen sind noch möglich unter kuenstlerdorf@schultenhof-mettingen.de.

Zu Silke Wellmeier: Arbeiten mit Keramik und Porzellan

Wie schon im letzten Jahr ist Silke Wellmeier mit Ihren Keramik- und Porzellan-Arbeiten Teil des Künstlerdorf-Teams. Zwei verschiedene Werkstoffe, nämlich Keramik und Porzellan stehen zur Auswahl und können mit verschiedenen Techniken zu kunstvoller Gestalt geformt werden. Silke Wellmeier gibt dabei fröhlich und geduldig Anleitung zur Wulsttechnik, zum Arbeiten an der Töpferscheibe und zum freien Gestalten. Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind herzlich dazu eingeladen.

Silke Wellmeier ist ein aktives Mitglied der Künstlervereinigung Welbergener Kreis und aktuell nominiert für den Staatspreis NRW. Zur Zeit sind ihre Werke bei folgenden Ausstellungen zu sehen: Vom 09.07. - 20.08.2017 StArtion Hengelo mit einer Gemeinschaftsausstellung des Welbergener Kreis. Vom 09.09. - 05.11.2017 Manufactum Dortmund, Museum für Kunst und Kulturgeschichte (nominiert für den Staatpreis NRW). Vom 04.08. - 15.10.2017 „Naturliebe, erneuerbare Haltung“ Schwerpunktausstellung, Künstlerverein Walkmühle, Wiesbaden. Vom 21.10. - 26.11.2017 "Kunst in der Region" Gemeinschaftsausstellung, DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst.

Ihr Werkstattatelier betreibt Frau Wellmeier in Tecklenburg-Brochterbeck an der Horstmersch 5. Es ist für Besucher geöffnet Donnerstags und Freitag von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr und von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Der Workshop mit Frau Wellmeier findet statt am Sonntag den 10.9.2017 von 10 bis 15 Uhr. Anmeldungen sind noch möglich unter kuenstlerdorf@schultenhof-mettingen.de.

 

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