Ausstellung „Surroundings“ eröffnet (IVZ vom 23.5.2016 Dietlind Ellerich)

„Surroundings“ heißt die Ausstellung, zu deren Eröffnung Künstlerin Simone Opdahl und der Förderverein Mettinger Schultenhof am Freitag einluden. Im Gespräch mit Bernhard Kötter vom Förderverein erzählte die Malerin, wie ihre Bilder entstehen. Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Juni zu sehen.

METTINGEN. Zwischen Bäumen und gleichzeitig über eine Türschwelle gehen? Bis zum 26. Juni ist das auf dem Schultenhof möglich. „Wir nehmen die Stimmung dort draußen mit hinein in den Kunstspeicher“, beschreiben die Malerin Simone Opdahl und die Männer, die ihr beim Aufhängen ihrer Bilder zur Seite standen, warum es gerade die große Leinwand mit der Baumgruppe sein muss, die der Betrachter beim Betreten des alten Gemäuers auf den ersten Blick sehen soll.„Surroundings“ heißt die Ausstellung, zu deren Eröffnung die Künstlerin mit westfälischen Wurzeln und Atelier am Starnberger See und der Förderverein Mettinger Schultenhof am Freitag einluden. „Am liebsten arbeite ich mit mehreren Leinwänden gleichzeitig und fange immer mit dem groben Untergrund an“, beschreibt Opdahl während der gut besuchten Vernissage im Gespräch mit Bernhard Kötter vom Förderverein ihre Arbeitsweise.

Eigentlich ist es ganz einfach. „Die Eindrücke, die ich im Kopf mitnehme, wenn ich durch die Landschaft streife, gebe ich auf der Leinwand wieder“, erklärt sie. Die 18 kleinen Bilder mit Strandgut, das sie mit einem Handy in Argentinien aufgenommen und unverändert gelassen hat, die große Leinwand mit den Untiefen eines Gletschers, der Hase nach Dürer oder eben die Baumgruppe gegenüber der Eingangstür – Simone Opdahl ist es wichtig, mit ihrer Malerei im figurativen Bereich zu bleiben. Dennoch experimentiere sie in verschiedene Richtungen, räumt sie ein, hinterlasse absichtlich Spuren, entferne sich vom Figürlichen, verliere sich in der Fläche, abstrahiere, nur um plötzlich wieder zu konkretisieren. Der große „nach Dürer Hase“ im Erdgeschoss sei ein gutes Beispiel dafür.

Hase, Steinböcke, Gletscher, Strandgut und andere „Surroundings" von Simone Opdahl sind bis zum 26. Juni samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr im Kunstspeicher auf dem Schultenhof zu sehen.

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Simone Opdahl: "Surroundings"

 

Vom 20. Mai bis zum 26. Juni 2016 zeigt der Förderverein Mettinger Schultenhof eine umfangreiche Präsentation der neuesten Arbeiten der Künstlerin Simone Opdahl.

 

Die in Lengereich aufgewachsene Malerin hat ihre Kunststudien in Münster, Zürich und an der Ecole des Beaux -  Arts in Lausanne abgeschlossen und arbeitet heute in ihrem Atelier am Starnberger See.

 

Die Bilder von Simone Opdahl umfassen eine besondere Vielfalt des künstlerischen Ausdrucks , der einen weiten Bogen vom Figürlichen und Gegenständlichen , über Abstraktion bis hin zu reinen Farbräumen schlägt.

Der Hauptakzent der Gestaltung liegt in der Verwendung und der Vielschichtigkeit des Farbauftrags, die auch  unter den äußerlich sichtbaren   Schichten neue Kombinationen  und Konstellationen der Farben sichtbar werden lassen. So geben scheinbar monochrome Flächen bei genauer Betrachtung eine Fülle von Farbigkeit frei, die auf den ersten Blick kaum erkenntlich werden.

 

Die Vorgehensweise der Künstlerin in der Ausarbeitung ihrer Gemälde ist häufig spontan aus einer augenblicklichen Gefühlslage heraus . Im Verlauf des Malprozesses entwickelt sich ein Gedanke aus dem nächsten und arbeitet auf ein zunächst noch unbekanntes Ziel hin.

Die Inhalte des Dargestellten finden sich besonders in der Natur, in der Umgebung des Ateliers, in Anregungen aus Gesehenem und lassen  dem Betrachter eine Fülle von Möglichkeiten, eine eigene Sicht und Deutung zu finden.

 

Die Eröffnung der Ausstellung in Anwesenheit der Malerin findet am Freitag, dem 20. Mai, um 20.00 Uhr im Kunstspeicher auf dem Schultenhof, Burgstraße 9 in Mettingen statt.