4.11.2022 Anda­lu­si­en — Bil­der­vor­trag von Klaus Kirmis

Zwi­schen Abend­land und Morgenland

Län­der- und kul­tur­ge­schicht­li­cher Bil­der­vor­trag. Mau­ri­sche Moscheen, christ­li­che Kathe­dra­len, Paläs­te und Gär­ten zwi­schen
Abend-und Mor­gen­land im Süden Spaniens.

Klaus Kir­mis berich­tet über Anda­lu­si­en (IVZ vom 20.10.2022)

METTINGEN Zu einem Kul­tur­abend über Anda­lu­si­en als fas­zi­nie­ren­de Regi­on zwi­schen Abend- und Mor­gen­land lädt der För­der­ver­ein Met­tin­ger Schul­ten­hof am Frei­tag, 4. Novem­ber, um 20 Uhr ein. Der Kunst­his­to­ri­ker Klaus Kir­mis stellt in sei­nem Dia-Vor­trag die Kul­tur und Geschich­te Anda­lu­si­ens mit den kul­tu­rel­len Zen­tren Cor­do­ba, Gra­na­da und Sevil­la vor, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung. Dabei will er die Besu­cher in das land­schaft­lich sehr kon­trast­rei­che Anda­lu­si­en mit­neh­men. Die Kos­ten für den Vor­trag betra­gen im Vor­ver­kauf zehn Euro, an der Abend­kas­se zwölf Euro. Kar­ten gibt es bei der Tou­rist-Info unter 05452/ 5213 oder im Bücher­wurm, 05452/ 973011.

Anda­lu­si­en, mau­ri­sche Moscheen, Paläs­te und Gär­ten, christ­li­che Kathe­dra­len und blu­men­ge­schmück­te Innen­hö­fe im Süden Spa­ni­ens“. Die­se Viel­falt will Kir­mis mit sei­ner län­der- und kul­tur­ge­schicht­li­chen Bil­der-Rei­se dar­stel­len. Anda­lu­si­en wird als Land des tem­pe­ra­ment­vol­len Fla­men­cos, des Stier­kamp­fes und der leuch­tend-wei­ßen Wür­fel­haus­dör­fer inmit­ten einer impo­san­ten Berg­land­schaft, beschrieben.

Das geschichts- und kul­tur­träch­ti­ge Gebiet sei auch land­schaft­lich vol­ler Kon­tras­te, heißt es wei­ter. Mit hohen Gebirgs­zü­gen, wil­den Schluch­ten, wei­ten Oli­ven­ebe­nen und Sand­strän­den. Auch in reli­giö­ser Hin­sicht ist Anda­lu­si­en durch fas­zi­nie­ren­de Gegen­sät­ze geprägt. Nir­gend­wo in Euro­pa begeg­ne­ten sich christ­li­che und isla­mi­sche Tra­di­tio­nen so inten­siv wie dort. Als die Chris­ten im Jah­re 1492 die letz­te mau­ri­sche Bas­ti­on erobert hat­ten, wur­den Moscheen und Mina­ret­te in Kirch­tür­me ver­wan­delt, so dass noch heu­te eine beein­dru­cken­de inten­si­ve Bezie­hung zwi­schen abend- und mor­gen­län­di­sche Geschich­te existiert.