27.6.2021: Iri­sches Pick­nick mit Black Sheeep

Mettin­ger Schul­ten­hof: Folk lädt zum Tanz auf der Wie­se ein

Tol­le Stim­mung mit „Black Sheeep“

Danach hat­ten sich vie­le Men­schen gse­hnt: Nach der lan­gen Coro­na-Lock­down-Pha­se mal wie­der ein Kon­zert bei bes­tem Wet­ter und einem Pick­nick genie­ßen. Das wur­de am Sonn­tag­nach­mit­tag auf dem Schul­ten­hof gebo­ten. Son­ne, Live­mu­sik mit der Band „Black Sheeep“, küh­le Geträn­ke, lecke­res Essen und vie­le gut gelaun­te Men­schen. Die Stim­mung beim iri­schen Pick­nick war prächtig.

Von Diet­lind Elle­rich
Met­tin­gen · Mon­tag, 28.06.2021 — 16:50 Uhr

Son­ne, Live­mu­sik, küh­le Geträn­ke, lecke­res Essen und vie­le gut gelaun­te Men­schen, die Stim­mung auf dem Schul­ten­hof war am Sonn­tag­nach­mit­tag präch­tig. Nach lan­ger coro­nabe­ding­ter Zwangs­pau­se gab es wie­der Kul­tur im Ort, und Peter Hil­len­kamp, Bar­ba­ra Brü­ning und Agnes Loh­mann vom Ver­an­stal­ter För­der­ver­ein Met­tin­ger Schul­ten­hof beka­men das Grin­sen nicht mehr aus dem Gesicht. Heil­froh war der Vor­stand, dass beim ers­ten Event des Jah­res auch das Wet­ter mit­spiel­te und mehr spon­ta­nes Publi­kum dabei sein durf­te, als die Band „Black Sheeep“ Folk-Klän­ge anstimmte.

Auch für das Trio aus dem Ruhr­ge­biet war es der ers­te Auf­tritt seit vie­len Mona­ten, und Joe Klein, Andy Rom­beck und Det Peters stell­ten ein­drucks­voll unter Beweis, dass sie nichts ver­lernt hat­ten. Vom ers­ten Takt an lock­ten sie ihre Zuhö­rer, die es sich − wenn mög­lich im Schat­ten − an Tischen und auf Decken gemüt­lich gemacht hat­ten, aus der Reser­ve. Zwi­schen Son­nen­strah­len und lau­em Lüft­chen genos­sen die­se die Musik, klatsch­ten und summ­ten mit, eini­ge wag­ten sogar ein klei­nes Tänz­chen auf der Wiese.

Bes­tens auf­ein­an­der eingestimmt

Die Kol­le­gen der Osna­brü­cker Folk­band „An Rinn“, die schon mehr­fach in Met­tin­gen gas­tiert hat­te, hät­ten den Kon­takt zum Ver­an­stal­ter ver­mit­telt, erläu­ter­te Det Peters und stell­te auch gleich klar, dass die drei „e“ im Band­na­men „Sheeep“ kein Schreib­feh­ler sei­en. Es habe welt­weit zu vie­le Grup­pen namens „Black Sheep“ (Schwar­ze Scha­fe) gege­ben, begrün­de­te er, wes­halb sich das Trio, das seit fünf Jah­ren in die­ser Kon­stel­la­ti­on auf­tritt, für den ver­meint­li­chen Feh­ler ent­schie­den hat­te. Bes­tens auf­ein­an­der ein­ge­stimmt sind Klein, Rom­beck und Peters auch des­halb, weil sie bereits seit zwölf Jah­ren – bis 2016 gemein­sam mit einem vier­ten Mann — mit­ein­an­der musizieren.

Das drit­te „e“ ist kein Schreibfehler.“

Det Peters

Von tie­risch-irisch bis schottisch-grottig“

Das taten sie am Sonn­tag getreu ihrem Mot­to „Von tie­risch-irisch bis schot­tisch-grot­tig“ und nah­men ihr Publi­kum mit in die Welt der See­fahrt, des Alko­hols („Irland ist ohne gar nicht vor­stell­bar“, so Peters), der Zech­prel­le­rei und der Lie­be. Von „Bold O’Donague“ über „Boys of Kil­li­be­gs“ bis zu „Hills of Con­ne­ma­ra“ spiel­ten sie sich zwei­ein­halb Stun­den lang durch ihr breit gefä­cher­tes Reper­toire. Dar­un­ter waren auch eini­ge Songs wie „We will dance“, die wäh­rend des kul­tu­rel­len Lock­downs ent­stan­den waren. In den lan­gen Mona­ten, in denen nicht nur die Kul­tur­freun­de und Ver­an­stal­ter auf ihr Pro­gramm ver­zich­ten muss­ten, son­dern auch Bands wie die „Black Sheeep“ ihr „sich bewe­gen­des, tan­zen­des Publi­kum ver­misst haben“, ver­si­cher­te Deters. Die­ses hono­rier­te den Auf­tritt des Tri­os mit Joe Klein (Gesang, Gitar­re, Irish Bouz­ou­ki, Man­do­li­ne, Bodhran, Stomp-Box), Andy Rom­beck (Gesang, Gitar­re, Man­do­cel­lo, Man­do­li­ne, Bodhran) und Det Peters (Kon­tra­bass, Acoustic- und E‑Bass) mit Begeis­te­rung, Applaus sowie − Bewe­gung und Tanz.

Auch vie­le Zaun­gäs­te lie­ßen sich auf die Idyl­le auf dem Schul­ten­hof ein, eine Rei­he von Pas­san­ten hielt inne, eini­ge setz­ten sich spon­tan dazu. Live­mu­sik vor die­ser Kulis­se, Gesprä­che mit Freun­den und Frem­den, dazu das eine oder ande­re Guin­ness, das der För­der­ver­ein Met­tin­ger Schul­ten­hof seit vie­len Jah­ren beim Iri­schen Pick­nick ser­viert, was konn­te es nach der lan­gen kul­tur­lo­sen Zeit Schö­ne­res geben …

 

 

 

 

 

 

.